Wie verdiene ich mit Affiliate Marketing Geld?

Es gibt viele Möglichkeiten, mit der eigenen Website Geld zu verdienen. Die einfachste Möglichkeit ist wohl die Einbindung eines Werbebanner, zum Beispiel von Google Adsense. Das bringt in der Regel aber nur ein paar wenige Cent pro Klick. Anders sieht es im Affiliate Marketing aus. Hier erhält man als Werbepartner eine Provision für den Verkauf eines Produktes oder die Anmeldung für zum Beispiel einen Newsletter. Der Verdienst pro Besucher der Website kann damit stark steigen. Aber wie kann man erfolgreich mit Affiliate Marketing Geld verdienen? Und das auch noch ohne seine Freunde mit dubiosen Angeboten und nutzlosen Produkten zu nerven? Ihr erfahrt es in diesem Artikel.

Affiliate Netzwerke und Partnerprogramme

Viele Unternehmen besitzen ein sogenanntes Partnerprogramm. Also ein Programm für Werbepartner, in dem bestimmte Regeln für die Zusammenarbeit definiert sind, sowie zur Berechnung der Leistung – also wie viel Provision gezahlt wird und nur der erste Kauf des Nutzers oder vielleicht auch Folgekäufe. Diese Partnerprogramme werden häufig direkt auf der Website des jeweiligen Unternehmens beworben. Wenn man nur wenige Produkte von einigen wenigen Herstellern verkaufen möchte, kann man sich diese vielleicht selbst zusammen suchen. Wenn man sich jedoch die Arbeit sparen möchte, kann man auf eines der zahlreichen Affiliate Netzwerke zurückgreifen.

Affiliate Netzwerke sind ein Verzeichnis für Partnerprogramme. Mit einer einmaligen Anmeldung können so Partnerprogramme von verschiedenen Unternehmen eingesehen und eine Zusammenarbeit eingegangen werden. Die Anmeldung wird meist von den Anbietern des Partnerprogramms überprüft. Das heißt es wird die Website überprüft, auf der die Werbung eingebunden werden soll. Bevor man seine Website also versucht bei Partnerprogrammen anzumelden, sollte eine ordentliche Basis geschaffen werden, damit die Zusammenarbeit nicht abgelehnt wird.

Wie nutze ich Affiliate Marketing nun, um effektiv Geld zu verdienen?

Mit der Teilnahme an einem Partnerprogramm ist es natürlich noch nicht getan. Nun gilt es die Produkte der Werbepartner effektiv zu bewerben, damit man entsprechende Provisionen kassieren kann. Dafür entwickelt sich jeder seine eigene Methode – eine davon ist das angesprochene Nerven von Freunden, dass sie doch bitte dieses und jenes Produkt kaufen mögen. Das mag Erfolg versprechen, aber die Freundschaft wird damit wohl über kurz oder lang auf der Strecke bleiben. Auch Facebook Gruppen mit der Werbung zu übersäen erfreut sich großer Beliebtheit, dürfte aber ebenso wenig Gefallen bei anderen Gruppenmitgliedern finden.

Wenn man also mit Affiliate Marketing Geld verdienen möchte, ohne sich im Internet unbeliebt zu machen, empfiehlt es sich eine eigene Website aufzusetzen. Diese Website wird durch Suchmaschinen Optimierung idealerweise genau von den Menschen gefunden, die dieses Produkt auch wirklich interessiert. Die Akzeptanz für die Werbung steigt oder wird vielleicht nicht einmal mehr als Werbung, sondern als Empfehlung angesehen.

Aufbau einer Affiliate Marketing Website

Heutzutage ist es auch für Laien nicht schwierig, seine eigene Website aufzusetzen. Wer es sich ganz einfach machen möchte, kann sich zum Beispiel einen kostenlosen Blog auf WordPress.com einrichten und direkt loslegen. Wer mehr Freiheiten für seine neue Affiliate Marketing Website besitzen will, sollte sich die Anschaffung eines Webspaces überlegen. Diese kosten heutzutage oft nur wenige Euro im Jahr – eine Domain ist dabei meist bereits enthalten – und die Einrichtung eines Blogs ist dabei auch noch ganz einfach: Man lädt sich über WordPress.org die Software kostenlos herunter, spielt diese mit einem FTP-Programm auf seinen Webspace auf, richtet eine MySQL-Datenbank ein und begibt sich dann auf die neu angemeldete Domain. Dort sollte direkt die Installation von WordPress beginnen und in unter 5 Minuten auch bereits abgeschlossen sein.

Wenn der eigene Blog dann installiert bzw. eingerichtet ist, muss dieser natürlich noch mit Inhalten gefüllt werden. Wer dabei keinen Blog schreiben möchte, kann mit WordPress auch „statische“ Websiten einrichten. Dazu verwendet man statt Beiträgen einfach Seiten und verlinkt diese im Menü. Diese Seiten sollte man für Suchmaschinen optimieren und darauf die Produkte vorstellen, die man über das Partnerprogramm bewerben möchte. Anschließend kann man einen Kaufen-Link oder -Button einfügen. Im Idealfall findet so ein Besucher die neue Website über Google, indem er nach dem Produkt sucht, dass man über das Partnerprogramm verkaufen möchte. Auf der Affiliate Marketing Website bekommt der Besucher nun Informationen zum Produkt und entschließt sich zum Kauf. Durch Klick auf den Affiliate-Link gelangt er zur Website des Werbepartners und bei erfolgtem Kauf des Produkts erhält man die gewünschte Provision.

Welche Produkte lohnt es sich über Affiliate Marketing zu verkaufen?

Der großen Anzahl von Partnerprogrammen steht eine mindestens genauso große Anzahl an zukünftigen Konkurrenten gegenüber. Man spricht hier üblicherweise davon, eine Nische zu finden – also einen Branche oder Produktgruppe, bei der die Konkurrenz überschaubar ist und die Möglichkeit besteht, die eigene Website auf die erste Suchergebnisseite bei Google zu schaffen. Dazu wird das Suchvolumen der Produkte analysiert, die man später über die Affiliate Seite verkaufen möchte. Über den Google Keyword Planner kann man das Suchvolumen für sogenannte Keywords abrufen.

Wenn das Suchvolumen ausreichend groß ist (also die zu erwartenden Besucherzahlen ausreichen, um gutes Geld zu machen), sollte man sich die Konkurrenz ansehen. Dazu wird das jeweilige Keyword einfach bei Google eingegeben und mindestens die ersten zehn Ergebnisse genau angesehen: Wie gut sind diese Seiten für Suchmaschinen optimiert worden? Werden Seiten gefunden, die sich genau um das Produkt drehen oder wurde es nur irgendwo auf der Seite erwähnt? Und handelt es sich um „große“ Websites mit vielen eingehenden Links wie Wikipedia oder eBay? Je nachdem wie viel Zeit man investieren möchte und wie gut die Fähigkeiten in der Suchmaschinen Optimierung sind, kann so bestimmt werden, ob es sich lohnt, gegen diese Konkurrenz anzugehen.

Neben den Besuchern über Suchmaschinen kann es sich natürlich auch lohnen zum Beispiel soziale Netzwerk wie Facebook und Twitter als Besucherquelle auszuprobieren. Der Nachteil bei sozialen Netzwerken für Affiliate Marketing Seiten ist dabei aber die Art der Nutzung: Während der Suchende ein Interesse am Kauf des Produktes durch die gewählten Keywords bei der Suche ausspricht, ist der Nutzer in einem sozialen Netzwerk eher darauf bedacht, mit Freunden und Familie sich zu unterhalten. Hier ist also Fingerspitzengefühl gefragt, um die Werbung wie eine Empfehlung aussehen zu lassen und so die Nutzer von dem Produkt zu überzeugen.

Fazit: Affiliate Marketing ist nach wie vor eine gute Möglichkeit, um Online Geld zu verdienen. Es Bedarf einer gewissen Vorarbeit und Kenntnissen, kann aber dafür langfristig monatliche Einnahmen generieren. Wer auf die Qualität der Produkte achtet, die man auf der Affiliate Seite verkauft und diese ansprechend darstellt, kann ein gutes passives Einkommen generieren, ohne dubiose Angebote aus dem Netz annehmen zu müssen.

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