Ungenutzte Domains projektieren – So geht es

Domains waren früher sehr teuer – heutzutage nicht mehr: Meist nur wenige Euro im Jahr für eine .de Domain, andere Domainendungen sind meist nur marginal teurer. Dementsprechend groß sind die Domainportfolios von vielen „Webmastern“ oder speziellen Domainhändlern. Doch die meisten Domains spielen kein Geld ein, wenn nur die Sedo-Verkaufsseite angezeigt wird oder sogar die Domain auf eine „In Bearbeitung“-Seite zeigt. Wie man schnell und einfach eine ungenutzte Domain projektiert – darum geht es in diesem Artikel.

Die richtige Domains

Für die Projektierung einer Domain ist die richtige Domain natürlich entscheidend. Es lässt sich grundsätzlich jede Domain zur Projektierung nutzen, doch gibt es große Unterschiede bei der Bewerbung der Websites.

Phantasienamen eignen sich schlechter für eine Minisite, da der Name nicht mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden kann. Dafür lassen sich Phantasienamen mit der richtigen Marketingstrategie langfristig zu einer Marke etablieren, wodurch sich der Trust in die Seite und damit die Conversion-Rate der Besucher erhöht.

Keyword-Domains sind die typischen Domains die zur Projektierung mit einer Minisite genutzt werden. Das Hauptkeyword, auf das die Seite optimiert werden soll, ist Bestandteil des Domainnamens und gibt dem Besucher damit unmittelbar Einblick über den Inhalt der ihn zu erwartenden Website.

Ob Phantasiename oder Keyword-Domain: Die Projektierung ist mit beiden Domainarten möglich, sollten jedoch bei der Marketing-Strategie berücksichtigt werden.

Die Technik

Wenn die Domain ausgewählt ist, geht es an die Umsetzung der Website. Dazu muss zuerst die technische Basis stehen: Ein Webspace wird benötigt, um die Inhalte der Domain zu hinterlegen. Es gibt dabei eine Vielzahl von Anbietern die sich gegenseitig in den letzten Jahren unterboten haben. Der finanzielle Aufwand ist daher gering und ein Webspace für nur wenige Euro pro Monat reicht für den Anfang aus.

Auf diesen Webspace lässt sich die Website nun hochladen. Doch gerade bei einem großen Domainportfolio kann dies sehr zeitaufwendig werden, wenn für jede Domain ein eigenes Design erstellt und der HTML-Code programmiert wird. Es empfiehlt sich daher auf fertige Systeme zurückzugreifen. Besonders für kleine Projekte eignet sich WordPress hervorragend: Themes gibt es in Hülle und Fülle im Internet – kostenlos und kostenpflichtige Premium-Themes – und das System kann mit zahlreichen Plugins schnell erweitert werden.

Der Inhalt

WordPress ist installiert, das gewünschte Theme aktiviert und angepasst? Gut, dann fehlt es nun natürlich noch an Inhalten, denn was soll der Besucher auf einer leeren Website? Bevor man eine Website veröffentlicht und an Freunde & Bekannte schickt, sollte es zumindest einen Grundstamm an Inhalten geben. Fünf Inhaltsseiten ist ein grober Richtwert, den man nicht unterschreiten sollte. Umso mehr relevanter Content, desto besser.

Um mit dem neuen Projekt auch Geld zu verdienen müssen wir uns natürlich um die Vermarktung kümmern. Auf der einen Seite bedeutet dies Werbung auf dem neuen Projekt einzubinden: Ob Werbebanner oder Affiliate-Links – Hauptsache die Werbung ist für den Besucher relevant und ordentlich in den Content integriert.

Wenn die Werbung eingebaut ist, muss noch das Projekt mit Besuchern versorgt werden, damit die Werbung auch gesehen und geklickt wird. Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten von Social Media über SEO bis hin zur Pressearbeit. Der passende Marketing-Mix muss gefunden werden und Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten werden, um effektiv Werbung für das Projekt zu machen.

Fazit: Die Projektierung von Domains ist an sich eine schnelle Sache und kann schnell zu Erfolgen führen. Wer sich die Zeit sparen möchte kann sich auch seine Domains projektieren lassen und die Zeit in den Ausbau der Seite investieren.

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