Poken: Real-Life Networking

Die Visitenkarten haben ausgedient: Jetzt kommen die Pokens! Kleine USB-Sticks, die eine Infrarot-Schnittstelle an ihrer Hand haben und sich darüber Daten austauschen. Doch was genau hat man von einem Poken, wo kann man sie sinnvoll einsetzen und ist ein Poken nur wieder ein sinnloses USB-Gadget oder sinnvolles Networking-Tool?

Es wurde mir gezwitschert: Die Poken sind am kommen. Dies bestätigen auch die Twitter-Keyword-Charts, zum Beispiel auf Dwitter.de, bei welchen Poken erst seit wenigen Tagen vertreten ist.

Das hier ist ein Poken (hier im Panda-Motiv):

Links der Körper, der keine Funktion hat, ausser den Arm zu halten und wenn man möchte an einen Schlüsselbund angebracht werden kann.

Viel wichtiger ist die Hand des kleinen Begleiters: Einerseits funktioniert diese wie ein USB-Stick und hat dafür auch einen Anschluss, der normalerweise im Körper verschwindet, andererseits eine Infrarotschnittstelle in der Handfläche.

Was bringt mir ein Poken nun?

Es gibt auf der ganzen Welt massig von BarCamps, Messen oder einfach nur Community-Treffen. Dort kommen nun verschiedenste interessante Kontakte zusammen, denen man bisher immer die Visitenkarten in die Hand drücken musste. Irgendwann waren diese allerdings auch leer und es mussten neue nachbestellt werden. Zudem war auch der Platz für die Informationen sehr begrenzt und nach einem erfolgreichen Treffen hatte man meist alle Taschen voll mit den Karten.

Genau hier kommen nun die Poken in’s Spiel: Auf dem Speicher, welchen die Hand des Poken mitbringt, können alle Daten wie auf einer Visitenkarte gespeichert werden. Zudem Kontaktadressen von Xing, LinkedIn, Facebook etc.

Trifft man sich nun auf einer Veranstaltung und möchte diese Person nachher auch zu seinen Online-Kontakten hinzufügen, benötigen beide nur einen dieser Poken’s mit den gespeicherten Daten. Es müssen nur die Hände der Poken’s etwa eine Sekunde aneinander gehalten werden und ein grünes Licht signalisiert, dass die Übertragung der Daten erfolgreich war. Da sich die Hände magnetisch anziehen, braucht man nicht einmal aufzupassen, dass diese abrutschen und der Kontakt abbricht.

Nun braucht man zuhause nur noch die Hand per USB mit dem Computer verbinden und die neuen Kontakte in seine Liste auf der offiziellen Seiten hochladen. Dort kann man dann alle neuen Kontakte zum Beispiel bei Xing hinzufügen, um auch in Zukunft mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Der Preis der Tierchen beträgt 15€ und es sind bereits etwa 10 verschiedene Motive vorhanden (von Panda über Biene bis Alien).

Mein Fazit: Für wenig Geld bekommt man die Möglichkeit, mit offline Kontakten auch online vernetzt zu werden. Dabei können auf den Poken’s mehr Informationen als auf einer Visitenkarte gespeichert werden und die Kartenberge müssen ebenfalls nicht mehr sortiert werden. Wenn sich die Poken’s durchsetzen können, so dass diese auf Veranstaltungen zum Standard werden, sehe ich eine große Zukunft für die kleinen Tierchen.

Eure Meinungen zu den Poken’s sind in den Kommentaren wie immer gerne gesehen.

Link: Zur offiziellen Poken Webseite

11 Kommentare

  1. razibue

    Die Dinger sind doch schon nen Weilchen draußen. Hab vor ewig und 3 Jahren schon davon gelesen.

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  2. @Xelransu

    Blog: : Poken: Real-Life Networking http://tinyurl.com/ddvn68

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  3. Sascha

    Ja, in Amerika, nun sollen sie jedoch bald auch nach Deutschland kommen. Das braucht eben etwas, bis es in den Westen überschwappt.

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  4. @gadgetjungle

    Poken: Real-Life Networking | Community-Manager.info: Kleine USB-Sticks, die eine Infrarot-Schnittstelle an ihre.. http://tinyurl.com/ddvn68

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  7. Rudolph

    Tja, ich bin da etwas unschlüssig. Einerseits wäre es praktisch, so meine your-mesh-Kontakte gleich mitpflegen zu können, andererseits bin ich bei solchen Lösungen immer ein wenig skeptisch – was ist, wenn der Speicher plötzlich gelöscht ist? Dann sind alle Kontakte mindestens seit dem letzten Backup im Nirvana. Mit Visitenkarten passiert das eher selten.

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  8. Sascha

    An Rudolph: Du kannst maximal 64 Kontakte darauf speichern, dann musst du den Poken wieder über die offzielle Webseite verbinden und die Kontakte „hochladen“. Von daher gehen dir höchstens von einem oder zwei Tagen die Kontakte verloren, da sie ja sonst alle auf der Webseite gespeichert sind.

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