Community-Management und Social Networking

Community-Management beschreibt meist die eigene Community: Forenmoderation, aktuelle News und mitunter auch Support – dies sind nur einige Bereiche, die ein Community-Manager in der eigenen Community abdecken kann. Doch was ist mit den externen Communities? Der Modebegriff „Social Networking“ beschreibt hierbei die Vernetzung der eigenen Person auf beruflicher Basis zwecks Promotion des Produkts.

Ist es also die Aufgabe eines Community-Managers sich bei Social Networks wie MeinVZ anzumelden, eine Gruppe zu erstellen, die das eigene Produkt bewirbt, Kontakte knüpfen und allgemeine Präsenz auf externen Communities zu zeigen? Weiter geht es mit Twitter: Mittlerweile gehört es zum guten Ton unter Medienkompetenzen, auch bei Twitter präsent zu sein.

Doch wie sieht es aus mit dem Kosten-Nutzen-Kalkül? DIe Kosten sind klar: Zeit, viel Zeit! Doch was ist der genaue Nutzen vom Social Networking? Wieviele Kunden lassen sich über Social Networks für das Produkt akquirieren? Ist es überhaupt die Aufgabe des Community-Managers, oder gehört dies zu den Aufgaben der PR- oder Marketing-Abteilung?

Was ist dann allerdings mit Kunden, die auf externen Communities unterwegs sind? Bestes Beispiel sind wohl Fanseiten für Computer-Spiele. Sollte ein Community-Manager nicht dort präsent sein, wo die Community ist? Die Reichweite wird dadurch auf jeden Fall erhöht. Das Problem: Die Moderation von externen Communities übernimmt normalerweise der Betreiber der Fanseite selbst.

Eine eindeutige Antwort, ob externes Community-Management sinnvoll ist und von wem dies betrieben werden sollte, können wir nicht geben.
Unserer Meinung nach wird dieser Bereich jedoch in Zukunft verstärkt von Arbeitgebern gefordert werden und womöglich bald zu den Standardaufgaben eines Community-Managers gehören.

Ihre eigene Meinung und Diskussionen finden selbstverständlich in den Kommentaren ausreichend Platz.

2 Kommentare

  1. @Xelransu

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  2. Christoph

    Ich will es mal ganz leicht formulieren, meiner Meinung nach hat ein Community-Manager immer dort zu sein, wo die Community ist und da es sich häuft, dass es eben auch Produktseiten bei Facebook gibt (Social Media), ist auch dort ein Ort, an dem der CM zu sein hat, womit er zum Teil des Marketings des Produkts wird, dessen Community er managed…

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