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	<title>Community Manager Blog &#187; 02 • Lesenswert</title>
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	<description>Ein weiterer dotdev Blogs Blog</description>
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		<title>Google Me gegen facebook &#8211; Kampf der Social Networks</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Google versuchte bereits mehrfach im (neuen) Markt der Social Networks Fuß zu fassen. Das soziale Netzwerk Orkut, dessen User hauptsächlich aus Brasilien kamen und die Twitter-Adaption Google Buzz, die seit dem Release fast ausschließlich von &#8220;Bots&#8221; gefüttert wird, schafften dies nicht. Das erfolgreichste Internet-Unternehmen der Welt scheint das Web 2.0 weites gehend verschlafen zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google versuchte bereits mehrfach im (neuen) Markt der Social Networks Fuß zu fassen. Das soziale Netzwerk Orkut, dessen User hauptsächlich aus Brasilien kamen und die Twitter-Adaption Google Buzz, die seit dem Release fast ausschließlich von &#8220;Bots&#8221; gefüttert wird, schafften dies nicht. Das erfolgreichste Internet-Unternehmen der Welt scheint das Web 2.0 weites gehend verschlafen zu haben.</strong></p>
<p><strong>Nun Bahnen sich Gerüchte an, dass Google an einem sozialen Netzwerk mit dem Titel „Google Me“ arbeiten soll. Doch was müsste das soziale Netzwerk können, um sich ansatzweise gegen facebook behaupten zu können?</strong></p>
<p>Bisher bestätigte Google von offizieller Seite das Gerücht um Google Me nicht. Es haben jedoch bereits mehrere Personen mit nahem Bezug zu Google <a rel="nofollow" href="http://techcrunch.com/2010/06/29/google-me-facebook/" target="_blank">bestätigt</a>, dass  daran gearbeitet wird und es voraussichtlich bereits dieses Jahr online gehen soll. Dabei sollen Social Games eine <a rel="nofollow" href="http://mashable.com/2010/07/10/google-games-zynga/" target="_blank">bedeutende Rolle einnehmen</a>.</p>
<p>Angeblich soll Google bereits 100-200 Millionen Dollar in Zynga, Entwickler von FarmVille und anderen erfolgreichen Social Games, <a rel="nofollow" href="http://techcrunch.com/2010/07/10/google-secretly-invested-100-million-in-zynga-preparing-to-launch-google-games/" target="_blank">investiert haben</a>. Ausserdem hat Google das Social Micropayment System Social Gold samt Entwickler Jambool <a rel="nofollow" href="http://mashable.com/2010/08/13/google-jambool-acquisition/" target="_blank">gekauft</a>.</p>
<p>Welche Funktionen jedoch müsste diese Plattform haben, um nicht wie eine (billige) Kopie von facebook zu wirken, sondern wirklich Innovation zu bieten?</p>
<h1><span style="color: #006400;">8 Ideen, wie sich Google Me gegen Facebook behaupten könnte</span></h1>
<h2>1. Geringere Gebühren für Application-Anbieter mit Micropayment-System</h2>
<p>Zynga hat sich vor nicht allzu langer Zeit ziemlich heftig mit facebook gestritten. Bisher benutzte Zynga für die Premium-Angebote ihr eigenes Payment-System. Nun möchte facebook an den Einnahmen der Social Games beteiligt werden und hat alle externen Payment-Systeme verboten. Dazu wird die plattformeigene Währung „Gutschriften“ beworben und den Applications-Anbietern 30% der Einnahmen abgenommen. Zynga wollte sich dies nicht gefallen lassen und überlegte bereits, sich komplett aus facebook zurück zu ziehen und eine eigene Plattform aufzubauen.</p>
<p>Facebook und Zynga konnten sich zwar einigen und haben eine <a rel="nofollow" href="http://futurezone.orf.at/stories/1648326/" target="_blank">fünfjährige Partnerschaft vereinbart</a> &#8211; ob jedoch Zynga unterschrieben hat, ausschließlich auf facebook ihre Social Games zu veröffentlichen, ist nicht bekannt.</p>
<h2>2. Schnittstellen für externe Anbieter</h2>
<p>Facebook hat es mit dem „Gefällt mir“-Button vor gemacht, wie man sich prominent auf Traffic-starken Webseiten platziert. Auch die sogenannte „Like Box“ mit den letzten Einträgen der dazugehörigen Fanpage findet sich auf immer mehr Webseiten wieder. Doch Facebook erlaubt es nur in sehr geringem Umfang, die Social Widgets zu modifizieren.</p>
<p>Google zeigte bei der Individualisierung ihrer Produkte mehr Offenheit und dies könnte in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht, welche Widgets von externen Anbietern auf die eigene Webseite eingebunden werden.</p>
<h2>3. Mit Google Me zum Web 3.0?</h2>
<p>Für viele ist Web 2.0 immernoch ein &#8220;Buzzword&#8221; und trotzdem existiert bereits seit einiger Zeit der Nachfolger <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web" target="_blank">Web 3.0</a>. Übersetzt bedeutet Web 3.0 die Verknüpfung von „Social“ und „Semantic“ und wird deshalb auch „Social Semantic Web“ genannt. &#8220;Semantic&#8221; bedeutet, dass Suchanfragen nicht mehr stur nach der stärke der Webseite in Bezug auf die Keywords eine Liste der relevantesten Seiten ausspuckt, sondern Suchbegriffe logisch verknüpft werden – mit Daten oder Medien.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">Wolfram Alpha</a> zeigt die Möglichkeiten für das semantische Web ziemlich eindrucksvoll. Die Verbindung mit „Social“ könnte jedoch Einfluss auf die Suchergebnisse nehmen. Jeder eingeloggte User würde bei einer Google-Suche auf ihn angepasste Ergebnisse erhalten. Dabei gibt das soziale Umfeld (auch Social Graph genannt) die Empfehlungen für die Suchergebnisse. Denn Empfehlungen von Freunden sind laut <a rel="nofollow" href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/consumer/global-advertising-consumers-trust-real-friends-and-virtual-strangers-the-most/" target="_blank">Nielsen</a> die vertrauenswürdigste Quelle bei Kaufentscheidungen.</p>
<h2>4. Unternehmen auf Google Me</h2>
<p>Sollte Google die social semantic Search einführen, wäre es für Unternehmen besonders wichtig, sich ein entsprechendes Profil auf Google Me einzurichten. Es ist davon auszugehen, dass Google Me ein ähnliches System wie Facebook mit seinen Fanpages besitzen wird.</p>
<p>Sollten Empfehlungen der Freunde auf Google Me Einfluss auf die Suche haben, müssen Unternehmen aktiv Content liefern. Einhergehend würden Unternehmen Anzeigen schalten, um ihre &#8220;Fanpages&#8221; zu bewerben &#8211; sicherlich mit ähnlich umfassenden Möglichkeiten des Targetings wie auf Facebook. Diese Werbung könnte bei eingeloggten Usern auch die Adsense-Werbung teilweise ersetzen.</p>
<h2>5. Verbindung mit bereits bestehenden Services</h2>
<p>Google hat viele bekannte und auch einige weniger bekannte Services. Eine Verbindung der Services mit dem Social Network wäre aus meiner Sicht mehr als logisch und sinnvoll. Google Mail integriert in die privaten Nachrichten, Google Maps bei Events, Google Reader für die Pinnwand, Kalender für Geburtstage und Termine, etcpp. All diese Funktionen in einer Webseite und App für Smartphones. Solch einen Umfang kann Facebook in absehbarer Zeit nicht annehmen.</p>
<h2>6. Desktop Anwendung für Google Me</h2>
<p>Ich hatte bereits im Artikel &#8220;<a rel="nofollow" href="http://www.community-manager.info/das-internet-der-zukunft/" target="_blank">Das Internet der Zukunft</a>&#8221; geschrieben, dass ich Desktop Anwendungen &#8211; speziell für Communities &#8211; als sehr sinnvoll erachte. In Google Me&#8217;s Desktop Anwendung könnte der Chat Platz finden, Google Reader und Pinnwand News, Benachrichtung über neue Mails und so weiter. Ausserdem kann Google bei einer Desktop Anwendung noch mehr Informationen der User aufnehmen. Ob das aus datenschutzrechtlicher Sicht zu vertreten ist, wird sich zeigen.</p>
<h2>7. Google TV und Google Me</h2>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.google.com/tv/" target="_blank">Google TV</a> verbindet Web-Inhalte mit dem heimischen Fernseher. Eine Verbindung mit Google Me könnte das langweilige Fernsehprogramm interaktiver gestalten: Mittels Funktastatur beim Fernsehen mit Freunden chatten, weiterführende Informationen zum Film erhalten oder in der Werbung eben bei FarmVille den Acker bestellen. Livesendungen könnten per Livestream mit Freunden kommentiert, bei Quizshows mitgeraten und bei Gewinnspielen direkt mitgemacht werden.</p>
<p>Mit „Social Gold“ könnte das Geld direkt abgezogen werden. Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Zum Teil können dies die Fernbedienungen <a rel="nofollow" href="http://www.betty-tv.de/" target="_blank">Betty</a> und <a rel="nofollow" href="http://www.tivo.com/" target="_blank">TiVo</a> bereits, aber hier interaktiv mit seinen Freunden zu spielen, fern zu sehen und zu chatten, könnte Fernsehen nachhaltig verändern.</p>
<h2>8. Google Wave in Google Me</h2>
<p>Vor kurzem wurde <a rel="nofollow" href="http://mashable.com/2010/08/04/rip-google-wave/" target="_blank">Google Wave eingestellt</a>. Ich glaube allerdings fest daran, dass die Technologie in Google Me wieder Verwendung finden wird. In Google Me könnte dies bedeuten, dass die Pinnwand komplett in Echtzeit aktualisiert wird. Ausserdem Threaded Discussions (Kommentar-Einschübe) und das Abspielen der Timeline bei größeren Diskussionen.</p>
<p>Google Wave sollte für die Planung von Events  (Geburtstage, Firmenfeier, etc.) und Projekten helfen. Bei Google Wave fehlte es an Nutzern, mit einem Social Network könnte das Interesse der Nutzer steigen und mehr User an „Waves“ teilnehmen. Dadurch, dass man per Mobile App oder Desktop Anwendung fast immer mit dem Netzwerk verbunden ist, könnte man jederzeit von Unterwegs an den Projekten weiter arbeiten. So könnten auch Unternehmen ihre interne Kommunikation zum Teil in das Netzwerk verlagern.</p>
<h2>Schlusswort</h2>
<p>Dies waren meine Ideen, wie Google Me meines Erachtens Facebook die Stirn bieten könnte. Ich bin jedenfalls gespannt, wie der Kampf um die Vorherschafft im Social Web ausgehen wird – denn kampflos aufgeben wird Google sicher nicht.</p>
<p>Was denkt ihr: Hat Google eine Chance gegen Facebook? Würdet ihr wechseln, auf Facebook bleiben oder beide Social Networks parallel nutzen?</p>
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		<title>Facebook vs. Google – Kampf der Giganten</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
				<category><![CDATA[02 • Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Google, 1996 unter dem Namen „BackRub“ gegründet und seit 1998 unter dem Namen Google zu finden, ist seit Jahren der Marktführer bei der Suche im Internet. Google hat sich in den Jahren ein wahres Imperium aufgebaut und keine Seite im Netz hat mehr Besucher. Oder besser gesagt hatte: Denn dann kam Facebook. Gegründet im Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google, 1996 unter dem Namen „BackRub“ gegründet und seit 1998 unter dem Namen Google zu finden, ist seit Jahren der Marktführer bei der Suche im Internet. Google hat sich in den Jahren ein wahres Imperium aufgebaut und keine Seite im Netz hat mehr Besucher. Oder besser gesagt hatte: Denn dann kam Facebook. Gegründet im Jahr 2004 als Studentennetzwerk für die Harvard University ist es mittlerweile geschätzte 10 Millarden Dollar wert und wird von über 400 Millionen aktive Mitglieder weltweit genutzt. Und nun geht Facebook in Angriffsstellung.</strong></p>
<p>Auf der Facebook Entwicklerkonferenz f8 hat das Netzwerk ihre <a href="http://www.community-manager.info/facebook-konferenz-f8-facebook-als-mittelpunkt-des-internets" target="_blank">Pläne für die Zukunft</a> veröffentlicht: Facebook soll zum Zentrum aller Aktivitäten im Internet werden, dafür öffnet sich die Plattform immer mehr externen Webseiten und bietet die entsprechenden Tools an, um sich mit dem Netzwerk zu verbinden.<br />
Facebook hat es bereits im März geschafft, <a href="http://money.cnn.com/2010/03/16/technology/facebook_most_visited/" target="_blank">Google&#8217;s Website-Traffic zu übertrumpfen</a> und baut diesen Vorsprung weiter aus. Auch in Deutschland ist Facebook bereits auf der Überholspur. Dabei sind Facebook User aus noch loyaler und verbringen mehr Zeit im Netzwerk. Darüber hinaus wird berichtet, dass Facebook bereits einigen <a href="http://derstandard.at/1269045598786/Facebook-bringt-Newsseiten-mehr-Traffic-als-Google" target="_blank">Newsseiten mehr Traffic</a> bringt als Google.<br />
Das Suchen von Webseiten wird abgelöst durch das Finden: Empfehlungen von Freunden wird mehr Vertrauen geschenkt und mit den neuen Features des Open Graph kann über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web" target="_blank">semantische Mechanismen</a> die Relevanz gesteigert werden. Wir sind auf dem Weg in das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web" target="_blank">Web 3.0</a>, bevor das Web 2.0 überhaupt allgemeine Akzeptanz in Unternehmen findet. Für den Konsumenten ist dies natürlich erfreulich, aber wenn sich Internetplattformen und  Produktwebseiten den neuen Anforderungen – und damit verbundene Möglichkeiten – verschließen, kann es zu erheblichen Traffic- und damit Umsatzeinbußen kommen.</p>
<p>Facebook ist im Web 2.0 einen großen Schritt vor Google, dessen letzter Versuch, Google buzz, sich <a href="http://mashable.com/2010/04/20/google-buzz-bots/" target="_blank">bisher nicht etablieren konnte</a>. Die Userprofile von Facebook vermutlich bereits umfangreicher als die gesammelten Daten von Google und werden mit dem Open Graph weiter vervollständigt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google" target="_blank">Kontextsensitive Werbung hat Google zum Marktführer verholfen</a>, aber genau dieser Bereich könnte in Zukunft abgelöst werden. Anstatt zu analysieren, was den User wirklich interessiert, passiert dies bei Facebook freiwillig über den „Gefällt mir“-Button, der sich in Zukunft auf immer mehr Webseiten befinden wird.<br />
Wenn Facebook nun ein Werbenetzwerk starten würde, hätten Google Adsense &amp; Adwords wohl das Nachsehen, denn Facebook kann genauer die Zielgruppe einer Werbekampagne bestimmen: Alter, Wohnort, Interessen – der User gibt die Daten freiwillig an und hält diese für das Netzwerk aktuell. Die genaue Zuordnung aller Aktivitäten des Users findet über die UserID statt, wogegen Google sich oft nur mit der IP-Adresse zufrieden geben muss, die sich nach jeder Neuverbindung in das Internet ändert.<br />
Ob Google bereits einen Gegenschlag plant ist nicht bekannt, aber ohne sich zur Wehr zu setzen wird sich das Unternehmen nicht vom Thron stoßen lassen. Sie sollten sich für den Gegenschlag jedoch nicht zu viel Zeit lassen, denn Facebook wächst täglich um mehr als eine halbe Million Mitglieder.</p>
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		</item>
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		<title>Social Games: Neuer Markt – auch für Betrüger?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
				<category><![CDATA[02 • Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[farmville]]></category>
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		<description><![CDATA[Social Games sind all die Spiele, die ich und ihr vermutlich auch täglich bei Facebook in den Newsstream bekommt. Auch andere Social Networks wie MySpace haben bereits eigene Browserspiele, die sich im Zusammenhang mit einem Social Network nun Social Games taufen. Aber nicht nur die Plattform, auf welche die Spiele stattfinden, hat sich geändert, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Social Games sind all die Spiele, die ich und ihr vermutlich auch täglich bei Facebook in den Newsstream bekommt. Auch andere Social Networks wie MySpace haben bereits eigene Browserspiele, die sich im Zusammenhang mit einem Social Network nun Social Games taufen. Aber nicht nur die Plattform, auf welche die Spiele stattfinden, hat sich geändert, sondern auch die Spiele an sich und die gesamte Branche drum herum. Aber warum sind Social Games so störend und wieso gibt es so viele weibliche Models, die Spiele wie Farmville &amp; Co spielen?</strong></p>
<p>Bis vor einigen Jahren waren Browserspiele weites gehend das Spielzeug vom typischen Computer-Nerd: Brille, lange Haare, keine Hygiene und Frischluft nur einmal im Monat, um neue Energydrinks kaufen zu gehen. Browserspiele haben dabei noch einige Jahre länger den Nerd-Status behalten, wogegen Spielekonsolen spätestens mit der Wii im Massenmarkt angekommen sind. Die guten und populären Browserspiele wie OGame waren dabei so komplex, dass ein erfolgreiches mitmischen nur als Hartz4-Empfänger oder fauler Schüler möglich war.</p>
<p>Eine größere Zielgruppe bekamen meist virale Spielchen, die aber eigentlich nur aus einem Schneeballsystem bestanden und über eine Erwartungshaltung funktionierten. Hier gab es in den letzten Jahren zahlreiche Beispiele. Von (un)seriösen Gewinnspielen, über &#8220;Schicke diesen Link an alle deine Freunde, um mich nackt zu sehen&#8221;, bis zu &#8220;Ich laufe nackt über das Spielfeld beim Finale der Fussball Weltmeisterschaft, wenn X Millionen Besucher auf dieser Seite waren&#8221;. Überaus erfolgreich, aber mit Browserspielen hatten diese natürlich wenig zu tun und meist verschwanden diese Seite auch genauso schnell wie sie gekommen waren wieder in den endlosen Weiten des Internets.</p>
<p>Nun ist es endlich da: Das Echtzeitweb. Jeder ist immer und überall mit Freunden vernetzt, die er nicht kennt oder nicht kennen will und erzählt eben diesen trotzdem mehr, als sie vielleicht wissen wollen. Und da alleine Facebook über 400 Millionen aktive Nutzer vorweisen kann, ist der Massenmarkt bereits erobert und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis selbst unsere Autos und Computer eigene Facebook-Profile haben.</p>
<p>Natürlich haben sich ausgefuchste Programmierer sofort auf die Plattform gestürzt und dank offener API verschiedenste Applikationen programmiert. Und schon ging es los mit den Social Games. Doch was ist von den Browserspielen, wie man sie bisher als eingefleischter Nerd kannte, geworden? Sie haben die Position mit virtuellen Bauernhöfen und endlosen Klickorgien zur Vergrößerung der eigenen Mafia gewechselt und sind dabei auch noch erfolgreicher als die umfangreichen Branchenkollegen.</p>
<p>Das Prinzip dahinter, wer bisher der Versuchung eine eigene Mafia oder Farm zu gründen wieder stehen konnte, ziemlich simpel: Das Spiel hat kein eigenes Spielziel, sondern ein dynamisches &#8211; generiert durch die Facebook-Freunde und Ranglisten. Ziel ist also besser zu werden als Oma, Opa und Tante zusammen. Und das erreicht man auch noch nur dadurch, dass man genau diese selbst-generierten Feinde in das Spiel einlädt. Denn um im Spiel richtig mitzumischen, muss der User neben gefühlten 10.000 Klicks pro Tag auch noch so viele Facebook-Freunde wie möglich einladen &#8211; bei Mafia Wars zum Beispiel über 500! Und wer noch nicht jedes Social Game auf Facebook geblockt hat, weiß wie nervig die Statusmitteilungen seien können. Anfragen wie &#8220;Adoptiere dieses Schaaf&#8221; spielen natürlich wieder nur darauf ab, neue User zu generieren &#8211; und dies beruht auch noch auf der Akzeptanz des Users: Er wird ja mit jedem neuen User belohnt.</p>
<p>Spieler werden also wie &#8220;damals&#8221; bei den Schneeball-Projekten, die zum großen Teil mit nackter Haut oder riesigen Gewinnen warben, zum Direktvermarkter des Spiels, ohne einen Anteil an dem Umsatz zu erhalten. Natürlich kann man den Firmen keinen Vorwurf machen: Sie entwickeln teils hochwertige Spiele und nutzen die Funktionen von Facebook geschickt, um möglichst viele User zu erreichen. Und da es jedem Facebook-Nutzer frei steht, diese Nachrichten zu verbergen und wiederum die begeisterten Spieler eine (vielleicht nicht ganz so) sinnvolle Beschäftigung bekommen haben, sind Social Games definitiv der am größten wachsende Markt des letzten Jahres und der kommenden Jahre.</p>
<h1>Abseits des Kerngeschäfts &#8211; Trittbrettfahrer bei Social Games</h1>
<p>Der übliche Kontakt-Spam über Instant-Messenger und Email ala &#8220;Was machen deine Fotos hier im Netz?&#8221; erzeugen schon lange nicht mehr die Aufmerksamkeit, die wohl von den Betrügern angestrebt wird. Und Betrüger zieht es bekanntlich immer dort hin, wo es auch was zu holen gibt: Bei Facebook eben über 400 Millionen aktive Nutzer. Doch wie kommt man an diese User ran? Das Resultat kennt ihr ja schon: Social Games.</p>
<p>Nirgends im Netz ist es einfacher, in das private Umfeld eines Users einzudringen: Einmal mit einem Kontakt verbunden werden meist ausnahmslos alle Informationen zur Verfügung gestellt, die der User oft im Leichtsinn freigibt. Über Social Games ist die erste Kontaktaufnahme auch noch stark vereinfacht worden: 100 Millionen Spieler warten nur darauf, ihre Mafia, ihre Farm, &#8230; zu vervollständigen &#8211; indem sie User als Kontakte hinzufügen. Um dies zu tun, müssen die User sich zuerst direkt bei Facebook verknüpfen. Damit diese Kontaktaufnahme noch schneller von statten geht, werden die erstellen Fakeprofile mit erotischen Fotos von hübschen Frauen verziert und hilfeflehend nach Kontakten gesucht.</p>
<p>Und diese Kontakte tummeln sich in Gruppen direkt auf Facebook. Gruppen wie &#8220;GET 500 FRIENDS IN 1 HOUR&#8221; sprechen oft zehntausende von Spieler an und bieten den Betrügern die ideale Plattform zum Kontakte-Phischen. Kurz einen Bot programmiert, der in regelmäßigen Abständen Einträge an die Pinnwand der Gruppe spammt und schon quillt das Postfach des Betrügers über mit Kontaktanfragen. Was der Betrüger schließlich daraus macht, ist ihm überlassen und ich möchte hier auch keine Denkanstöße liefern, aber mit etwas Geschick werden hier vermutlich bereits Millionen gemacht &#8211; auf Kosten der Spieler.</p>
<p>Ich rate an dieser Stelle, wie auch bereits auf vielen anderen Blogs und Internetseiten, mit Vorsicht die neuen Internetangebote zu genießen und besonders bei dubiosen Anfragen von leicht bekleideten Supermodels vielleicht vorher zu überlegen, ob dies wirklich ein reales Profil sein kann.</p>
<p>An der gleichen Stelle möchte ich hier kurz meine <a href="https://www.xing.com/net/social-games/" target="_blank">Xing-Gruppe &#8220;Social Games&#8221;</a> bewerben. In der Gruppe sollen diese und andere Themen im Bereich Social Games besprochen, sowie Ideen und Meinungen ausgetauscht werden. Über neue Mitglieder freue ich mich natürlich immer.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Anfängerhilfe: 3 Schritte bis zum eigenen Forum</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
				<category><![CDATA[02 • Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[einrichten]]></category>
		<category><![CDATA[forum]]></category>
		<category><![CDATA[hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[installation]]></category>

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		<description><![CDATA[Tausende, wenn nicht sogar Millionen von Foren existieren bereits. Wer heutzutage ein Forum eröffnen möchte, sollte den Besuchern schon etwas mehr als ein 1-Click-Forenhoster-Forum präsentieren. Mit diser Anfängerhilfe möchte ich euch die ersten Schritte erklären, bis zum (ersten) eigenen Forum. Zutaten: Etwas technisches Verständnis Etwa 2 Stunden Zeit für die Einrichtung und wenigstens 30 Minuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tausende, wenn nicht sogar Millionen von Foren existieren bereits. Wer heutzutage ein Forum eröffnen möchte, sollte den Besuchern schon etwas mehr als ein 1-Click-Forenhoster-Forum präsentieren. Mit diser Anfängerhilfe möchte ich euch die ersten Schritte erklären, bis zum (ersten) eigenen Forum.</p>
<p><strong>Zutaten:<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Etwas technisches Verständnis</li>
<li>Etwa 2 Stunden Zeit für die Einrichtung</li>
<li>und wenigstens 30 Minuten pro Tag zur Pflege des Forums</li>
<li>(Mindestens 1,50€ pro Monat)</li>
</ul>
<h1><strong>1. Die Vorbereitung:</strong></h1>
<p>Die Vorbereitung, vor der eigentlichen Installation des Forum, ist viel wichtiger als die Auswahl der Forensoftware oder des Styles:</p>
<blockquote><p><strong>Über was soll man in dem Forum eigentlich reden?</strong></p></blockquote>
<p>Täglich sprießen dutzende Foren ohne Thema aus dem Boden und mindestens genauso viele verschwinden wieder auf dem virtuellen Friedhof für Datenmüll. Ein Forum zum allgemeinen unterhalten über Gott und die Welt zieht heute keine neuen User mehr an: Die sozialen Netzwerke werden dafür bereits genutzt und die zahlreichen bereits etablierten Foren bieten den potentiellen Usern viel mehr, als es ein gerade eröffnetes Forum bieten könnte.</p>
<p><strong>Ein Thema muss her!</strong></p>
<p>Je spezieller das Thema, desto weniger Menschen spricht es natürlich an, dafür diese besonders und man trifft vermehrt &#8220;Profis&#8221; in dem Gebiet. Nehmt also eines eurer Hobbys, ein Thema welches euch interessiert und ihr auch Erfahrung habt. Versucht dieses Thema in einem Wort zu beschreiben und gebt dieses anschließend bei Google ein, inklusive dem Anhang &#8220;forum&#8221; oder &#8220;community&#8221;. Zum Beispiel &#8220;bowling forum&#8221;. Ein erstes Anzeichen, dass das Thema bereits mit Foren übersäht ist, gibt die Anzahl der gefundenen Seiten: Bei &#8220;Bowling forum&#8221; rund 20 Millionen gefundene Seiten &#8211; ohne Anführungszeichen &#8211; und immerhin noch rund 13.000 gefundene Seiten, wenn man &#8220;bowling forum&#8221; mit Anführungszeichen eingibt.</p>
<blockquote><p><strong>Erklärung: </strong>Wenn Anführungszeichen mehrere Wörter der Sucheingabe einschließen, dann werden nur Seiten gefunden, bei denen jedes Suchwort vorhanden ist &#8211; hier also &#8220;bowling&#8221; und &#8220;forum&#8221;.</p></blockquote>
<p>Nun schaut man sich wenigstens die erste Seite der Suchergebnisse an:</p>
<ul>
<li><strong>Bowling-Community.de: </strong>~3000 Mitglieder und ~23.000 Beiträge &#8211; Online seit 09.10.2005</li>
<li><strong>Deutsches-Bowlingforum.de: </strong>~170 Mitglieder und ~1000 Beiträge &#8211; Online seit 02.09.2008</li>
<li><strong>Bowling-Forum.de</strong>: ~5600 Mitglieder und ~12.000 Beiträge &#8211; Online seit 05.11.2002</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>Erklärung:</strong> Mitglieder und Beiträge sind normalerweise abzulesen, das Eröffnungsdatum kann über das Registrationsdatum des ersten Users bestimmt werden (fast immer der Administrator)</p></blockquote>
<p>Bereits eines der drei Foren gibt Auskunft darüber: Dieses Thema ist bereits bedient. Die beiden großen Foren, die seit 2002 bzw. 2005 online sind, sind schon lange im Netz und auch bei Google für potentielle  User leicht zu finden, dass es hier sehr schwer fallen wird, sich noch einen Namen zu machen. Auch das relativ leere Forum gibt einige Auskünfte: Vor etwas über einem Jahr hat bereits jemand versucht ein neues Forum zu dem Thema zu eröffnen, hat es sogar geschafft bei Google ziemlich gut gefunden zu werden und es trotzdem nicht einmal geschafft, 1000 Mitglieder an Board zu ziehen. Auch 1000 Beiträge werden von halbwegs aktiven Foren in 1-2 Wochen geschrieben.</p>
<p>Das Thema &#8220;Bowling&#8221; empfiehlt sich also nicht, um hier ein neues Forum zu eröffnen. Wenn euer Thema wenig Foren und keine großen Foren besitzt, besteht jedoch auch die Gefahr, dass das Thema gar keine ausreichend große Zielgruppe hat. Versucht also möglichst Statistiken und Erfahrungswerte über die größe der Zielgruppe in Erfahrung zu bringen.</p>
<p>Wenn euer Thema also nur relativ kleine Foren besitzt und ihr euch trotzdessen sicher seid, dass es weit mehr User geben müsste, dann schaut euch die bestehenden Foren noch einmal genau an: Wie ansprechend sind die Foren gestaltet? Wird das Forum ausreichend moderiert? Seid ihr der Meinung, dass euer Forum besser sein kann? Dann habt ihr hier vielleicht die Chance, ein neues Forum zu platzieren.</p>
<blockquote><p><strong>Die genaue Betrachtung der Konkurrenz und die Ermittlung der größe der Zielgruppe gibt ziemlich genau an, ob dieses Thema bereits &#8220;besetzt&#8221; ist, oder ob hier Platz für euer eigenes Forum besteht.</strong></p></blockquote>
<h1><strong>2. Die Installation:</strong></h1>
<p>Wenn ihr nun also ein passendes Thema gefunden habt, ist ein schwieriger und wichtiger Schritt geschafft und es geht an&#8217;s eingemachte: Die Installation des Forums.<br />
Da es bereits hunderte von Tutorials über die Einrichtung eines Forum gibt, werde ich dies an dieser Stelle nicht näher erläutern, sondern nur die drei verschiedenen Möglichkeiten aufzählen.</p>
<ul>
<li><strong>Externe Forenhoster: </strong>Das Forum wird per Knopfdruck installiert und lässt sich kinderleicht bedienen. Wer nur mit seinen Freunden reden, oder erst einmal ohne Kosten in die Administration eines Forum hinein schnuppern möchte, der ist mit einem Forenhoster vorerst gut bedient. Wer allerdings ernsthaft anderen Foren Konkurrenz machen möchte, sollte hiervon eher Abstand nehmen.</li>
<li><strong>Eigenes Forenhosting &#8211; Kostenlos:</strong> Nicht ganz so einfach einzurichten, dafür mehr Möglichkeiten als bei einem externen Forenhosting. Benötigt wird kostenloser Webspace (und eine kostenlose Subdomain) und schon geht&#8217;s los. Nachteil: Teils sehr nervige Werbeeinblendungen, langsame Server und viele Hoster verschwinden nach einiger Zeit wieder. Diese Variante sollte nur zu Testzwecken verwendet werden, denn:</li>
<li><strong>Eigenes Forenhosting &#8211; Kostenpflichtig:</strong> Ist gar nicht so teuer. Bereits für etwa 1€ im Monat bekommt man völlig ausreichenden Webspace (für den Anfang) und ab ~6€ im Jahr eine .de Domain. Wer hier also an den 1,50€ pro Monat spart, spart definitiv an der falschen Stelle. Ausserdem sollte man sich dann überlegen, ob man wirklich ein Forum machen möchte, wenn man nicht mal bereit ist, 1,50€ im Monat auszugeben, ist man meist auch nicht engagiert genug, um das Forum langfristig zu moderieren und zu bewerben.</li>
</ul>
<p>Bis auf das externe Forenhosting steht noch die Wahl des Forensystems aus. Neben kostenpflichtigen Größen wie <a href="http://www.vbulletin-germany.com/" target="_blank">vBulletin</a> und <a href="http://www.woltlab.com/" target="_blank">Woltlab Burning Board</a> stehen auch kostenlose Alternativen wie das <a href="http://www.phpbb.de/" target="_blank">phpBB</a> zur Verfügung. Hier solltet ihr euch im Vorraus die Systeme, die in Frage kommen, genau ansehen, denn ein Umstieg von einer zur anderen Forensoftware ist teilweise nicht möglich ohne Eigenprogrammierung. Persönlich benutze ich am liebsten das Woltlab Burning Board 2, obwohl bereits die dritte Version erschienen ist, da diese leicht anzupassen ist und im Preis mittlerweile sehr günstig  zu kriegen (~25€). Bei der Wahl der Forensoftware sollte neben dem Preis auch die größe der dahinter stehenden Community betrachtet werden, die im Notfall Hilfestellung geben, neue Mods/Addons programmieren und Styles designen &#8211; ein sehr großer Teil davon auch kostenlos, der für den Anfang auf jeden Fall ausreichend ist.</p>
<p>Wenn die Forensoftware gewählt wurde, kann sie auf dem Webspace installiert und die Grundeinstellungen vorgenommen werden. Die Wahl der Unterforen ist dabei ebenfalls sehr bedeutend: Für den Anfang sollten 3-4 Kategorien mit jeweils 3-4 Unterforen reichen. Hier ist weniger oft mehr, denn 10 leere Unterforen lassen das gesamte Forum leer und verlassen erscheinen (Gutes Negativ-Beispiel: Deutsches-Bowlingforum.de &#8211; sehr viele leere Unterforen, sehr lange zu scrollen). Zu Beginn sollten die Unterforen allgemeiner gehalten und lieber zwei naheliegende Themen zusammengefasst werden. Später lassen sich immernoch weitere Unterforen hinzufügen und das bestehende aufteilen. Ausserdem hilft der gesunde Menschenverstand, um zu entscheiden, ob ein Unterforum überhaupt genügend Themen bietet, über die man reden könnte, oder ob ein Sammelthema in einem passenden Unterforum ausreichend ist.</p>
<p>Als letzter Schritt, sollte man sich für einen passende Style entscheiden, möglichst ein eigenes Logo dazu gestalten (oder gestalten lassen), und wenn gewünscht ein paar Addons / Modifikationen installieren. Auch hier gilt: Weniger ist mehr! Niemand braucht eine große flaschanimierte Uhr auf der Startseite &#8211; die hat man schon unten in der Windows-Leiste. Bitte haltet ebenfalls von blinkenden und leuchtenden Buttons weitesgehend Abstand und achtet darauf, dass das Thema des Forums bei einem Blick übermittelt wird und alle Wörter auf Buttons oder auch im Text gut zu lesen sind.</p>
<p>Nun ist das Forum soweit eingerichtet. Wenn ihr euch für ein selbstgehostetes Forum mit eigener Domain entschieden habt, dann gilt es diese nun zu finden. Für ein deutsches Forum empfiehlt sich natürlich eine .de Domain, aber selten ist der Wunschname noch frei. Ein Blick auf die weiteren Domainendungen kann gerne geworfen werden, aber Type-Ins (direkte Eingabe der Adresse eines Besuchers in seinen Browser) fallen mit exotischen Endungen wie .cc oder .vu weitesgehend weg. Auch die Einprägsamkeit ist mit einer .de oder .com Domain wohl eher gegeben.</p>
<p>Die Domain ist natürlich auch ein Stück entscheidend, über die Position bei Google &amp; Co.: Wenn das gewünsche Keyword (wie im Beispiel oben zum Beispiel &#8220;bowling&#8221;) in der Adresse vorkommt, gibt das natürlich einen Pluspunkt. Ausserdem weiß der Besucher auch direkt an Hand des Namens, um was sich das Forum handelt. Aber auch Namen mit Bezug auf das eigentliche Keyword / Thema können helfen, wenn alle Wunschdomains mit dem Keyword schon vergeben sind. Bei dem Beispiel &#8220;Bowling&#8221; können also auch Wörter wie &#8220;Strike&#8221; oder &#8220;Pins&#8221; verwendet werden, um den Domainnamen zu bilden.</p>
<h1><strong>3. Der laufende Betrieb:</strong></h1>
<p>Jetzt kann es endlich losgehen: Das Forum ist installiert und eingerichtet und unter der gewünschten Adresse zu erreichen. Nun fängt der eigentlich Spaß erst an: Das Forum ist derzeit noch leer und kein Besucher wird sich dort registrieren, weil er dort keine Informationen und Diskussionen erwarten kann. Das Forum muss nun also mit Inhalten gefüllt werden und dafür gibt es wieder mehrere Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li><strong>Selbst befüllen mit &#8220;Fakeaccounts&#8221;</strong> &#8211; Das heißt: Mehrfach anmelden und mit sich selbst über verschiedene Themen unterhalten. Mühselige Arbeit und man kommt sehr schwer auf eine Anzahl von Beiträgen, die das Forum auch für Besucher attraktiv machen können, oder Besucher über Google bringen.</li>
<li><strong>Mit Freunden schreiben</strong> &#8211; Fragt doch mal eure Freunde, die das Hobby vielleicht sogar teilen. Dies sind am Anfang meist die loyalsten User und bei der richtigen Motivation können so bereits hunderte von Beiträge zusammen kommen.</li>
<li><strong>Bezahlte Forenpostings</strong> &#8211; Neben professionellen Anbietern von Forenpostings, die natürlich auch ihren Preis haben, gibt es zum Beispiel im Forum von <a href="http://www.klamm.de" target="_blank">Klamm.de</a> die Möglichkeit, User für Beiträge zu bezahlen. Dies ist natürlich eigentlich nicht ganz &#8220;ehrlich&#8221;, wird aber nicht selten verwendet und ist bei entsprechendem Budget auf jeden Fall am erfolgreichsten.</li>
<li><strong>User zu Moderatoren machen</strong> &#8211; Bereits früh sollten ein paar User zu Moderatoren gemacht werden. Mit der höheren Verantwortung und auch Möglichkeiten der User wächst auch deren Pflichtbewusstsein, in der Community aktiv zu sein. Natürlich muss bei der Wahl der Moderatoren aufgepasst werden, denn ein falschen Moderatorenteam kann ein ganzes Forum zerstören.</li>
</ol>
<p>Sobald wenigstens ein paar Hundert Beiträge geschrieben wurde, kann je nach eigenem Wunsch die Bewerbung des Forums begonnen werden. Dafür benötigt es einen Werbetext, der dann an den verschiedensten Stellen gepostet werden kann: Per Instant-Messenger (ICQ, MSN&#8230;), Blogpost oder Microblogging (Twitter) können erste User gefunden werden. Auch die Werbung in themenfremden Foren ist teilweise erlaubt und sollte genutzt werden. Banner-/Linktausch kann ebenfalls ein paar neue User zum eigenen Forum bringen. Hierbei ist eure eigene Kreativität gefragt, um eure Zielgruppe möglichst direkt zu erreichen. Beim Thema &#8220;Bowling&#8221; könnten zum Beispiel Flyer oder Plakate in Bowlingbahnen aufgehangen werden. Wer mehr Geld zu Verfügung hat, kann natürlich auch Werbung direkt buchen, zum Beispiel bei Google Adwords.</p>
<p>Zusätzlich dazu sollte einmal die Suchmaschinen-Optimierung näher betrachtet werden. Im Internet gibt es zahllose Tutorials, die beim Einstieg helfen. Und Suchmaschinen-Besucher sind weitesgehend kostenlose Besucher und einmal optimiert lassen sich langhaltig einige Besucher über Google &amp; Co. generieren. Wer keine Zeit hat, sich in dem Thema einzulesen, muss dabei oft tief in die Tasche greifen. Hier lohnt es sich also auf jeden Fall, etwas Zeit zu investieren.</p>
<p><strong>Abschluss:</strong></p>
<p>Wenn ihr soweit seid und euer Forum vielleicht sogar schon zum Selbstläufer geworden ist, werdet ihr mit der Zeit selbst auf neue Vermarktungsideen kommen und sowieso euren eigenen Weg beschreiten wollen.</p>
<p><strong><em>Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurem (ersten) eigenen Forum!</em></strong></p>
<p>PS: Natürlich lässt sich diese Anfängerhilfe zum Teil auch auf Blogs oder sonstige Webseiten übertragen.</p>
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		<title>Das Internet der Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 12:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Täglich entstehen neue Internetseiten und auch täglich werden neue Domains registriert. Die meisten der frisch erstellten Webseiten überleben kaum den ersten Monat und diejenigen die überleben, stehen in großer Konkurrenz mit mehreren Mitbewerbern. Die wenigen Webseiten, die neu sind und sich durchsetzen können, bieten manchmal jedoch einen wirklichen Mehrwert und einen Innovation im Web. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Täglich entstehen neue Internetseiten und auch täglich werden neue Domains registriert. Die meisten der frisch erstellten Webseiten überleben kaum den ersten Monat und diejenigen die überleben, stehen in großer Konkurrenz mit mehreren Mitbewerbern. Die wenigen Webseiten, die neu sind und sich durchsetzen können, bieten manchmal jedoch einen wirklichen Mehrwert und einen Innovation im Web.</p>
<p>In den letzten Jahren hat sich das Internet natürlich sehr gewandelt. Von der großen Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende, über den Aufstieg der Chaträume, Foren und Blogs bis zum Web 2.0: Kein Industriezweig ist in den letzten 20 Jahren schneller gewachsen.</p>
<p>Doch wie sieht das Internet in der nahen und fernen Zukunft aus? Wissen kann dies heutzutage wohl niemand, aber spekulieren an Hand der heutigen Trends ist wohl möglich. Deshalb nun meine Überlegungen zum Internet der Zukunft:</p>
<h2>Semantisches Web</h2>
<p>Die künstliche Intelligenz wird seit Jahren verbessert und besonders in Filmen und Romanen träumt man seit Langem von Robotern mit menschlichem Verständnis. Semantisches Web ist quasi die künstliche (menschliche) Intelligenz einer Webseite &#8211; speziell einer Suchmaschine: Die Verarbeitung der Informationen von unterschiedlichsten Webseiten und die Darstellung optimiert für den User. Oder einfach gesagt: Genau das finden, was man auch sucht.<br />
Ein Beispiel: Wer nach &#8220;Berlin&#8221; sucht, wird nicht nur Webseiten finden, die das Suchwort enthalten, sondern übersichtlich die wichtigsten Informationen darstellen: Wieviele Einwohner hat die Stadt? Welches Wetter herrscht dort derzeit? Wo kann ich meinen Flug dorthin buchen?<br />
Derzeit versucht <a href="http://www.wolframalpha.com/" target="_blank">Wolfram|Alpha</a> genau dies zu erreichen &#8211; bisher mit mittelmäßigem Erfolg.</p>
<h2>Social Media (Web 2.0)</h2>
<p>Natürlich wird in Zukunft das Web 2.0 immer weiter an Bedeutung gewinnen. 300 Millionen Mitglieder auf Facebook zeigen deutlich, wo die Interessen der Webnutzer liegen. Auch in Zukunft wird besonders viel Wert auf den sozialen Kontext gelegt und für die Werbebranche wichtig: Die persönlichen Empfehlungen. Ich denke, dass die herkömmliche Werbung zwar nicht verschwinden wird, allerdings an Bedeutung verlieren wird und sich dem modernen Zeitalter anpassen muss, um weiterhin lukrativ zu sein.</p>
<h2>Social Semantic Web (Web 3.0)</h2>
<p>Das Web 3.0 ist wohl noch eher ein &#8220;Buzz-Wort&#8221; als das Web 2.0, welches mittlerweile im &#8220;Mainstream&#8221; angekommen ist. Das Web 3.0 ist dabei die Verbindung aus Web 2.0 und semantischem Web. Das wirklich interessante am Web 3.0 ist meines Erachtens, dass bereits ein Wort für etwas existiert, was es eigentlich noch nicht gibt &#8211; zumindest fällt mir kein Beispiel dazu ein. Gut, Facebook probiert es mit den &#8220;Höhepunkten&#8221; an der rechten Seite, aber das ist 100%ig noch nicht alles, was das Web 3.0 zu bieten hat.<br />
Denn im Web 2.0 wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten, sobald die eigene Freundesliste etwas größer wird. Bei Facebook ploppen alle paar Minuten neue Stautsmitteilungen auf und Twitter wirkt wie ein Livestream vom Reisfestival in China, bei dem jedes Reiskorn eine eigene Stimme bekommen hat.<br />
In Zukunft wird es also auch dort immer wichtiger, die übermittelten Daten zu ordnen und für den User aufzubereiten. Vielleicht wird es dann auch möglich sein, bei mehr als 200 Followern trotzdem noch den Überblick über die wichtigsten Inhalte zu behalten.</p>
<h2>Desktop Anwendungen</h2>
<p>Ein Bereich, der meines Erachtens viel Potential besitzt und bisher wenig Beachtung findet. Okay, es gibt einige Anwendungen für Social Networks, einige Messenger, Mailprogramme etcpp. Doch wieso muss ich, wenn ich meine Rechenmaschine starte, erst einmal mindestens 5 Programme öffnen, um halbwegs den Überblick zu haben? Seit Jahren warte ich auf ein Programm, welches ich starte und direkt im Bilde bin, was in meiner Abwesenheit geschehen ist: Messenger-Nachrichten, Emails, News von ausgewählten Webseiten, Blogeinträge, Statusmitteilungen etc. Vielleicht habe ich so ein Programm bisher übersehen. Falls dies der Fall ist bitte schnellstens in den Kommentaren mitteilen. Soweit mir bekannt gibt es so etwas jedoch noch nicht &#8211; dabei ist die Erstellung eines solchen Programms wohl nicht unmöglich. Also bitte liebe Programmierer: Erstellt mir eine solche Anwendung &#8211; ich glaube ich bin nicht der Einzige, der diese gerne nutzen würde.</p>
<h2>Mobiles Internet</h2>
<p>Der Boom gelang mit dem iPhone und das war erst der Anfang. In Zukunft wird wohl so gut wie jeder mobil auf das Internet zugreifen können und im Zusammenspiel mit dem Web 2.0 die für einen selbst relevanten Informationen mit Anderen teilen. Denn Gedanken entstehen nicht erst, wenn man zu Hause am Heimrechner sitzt, sondern immer und überall &#8211; und genau diese teilen bereits Millionen von Menschen über Twitter. Momentaufnahmen in Form von Fotos oder Videos sind genau dann interessant, wenn sie entstehen und verlieren mit der Zeit zunehmend an Aktualität und damit Interesse an den Medien von Anderen. Und natürlich wird auch die Möglichkeit der Informationsbeschaffung unterwegs genutzt und weiter Nutzen finden. Eine mobile Version der Webseite oder eine iPhone App wird damit quasi zur Pflicht für Seitenbetreiber.</p>
<h2>Datenspeicherung im Internet</h2>
<p>Verschiedenste Anbieter versuchen bereits in diesem Bereich Fuß zu fassen &#8211; bisher mit eher mittelmäßigem Erfolg. Ich glaube jedoch, dass in Zukunft noch mehr Daten im Internet gespeichert werden &#8211; besonders im Zusammenspiel mit dem mobilen Web: Fotos und Videos werden dabei nicht auf dem Handy gespeichert, sondern direkt hochgeladen und nutzbar gemacht. Durch die verstärkte Nutzung des mobilen Webs werden auch immer mehr Informationen auf dem Handy erstellt, die dann auf dem Heimrechner oder auf der Arbeit fehlen würden. Auch diese Daten werden synchronisiert und überall abrufbar gemacht.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Das Internet wird auch in Zukunft rasend schnell wachseln und sich weiter entwickeln. Fakt ist, dass auch die Nutzerzahlen weiter steigen werden und in naher Zukunft nahezu 100% der über 8-Jährigen im Netz vertreten sein werden. Neben den durchaus positiven Effekten wird sich natürlich auch die Sicherheit und damit die Regeln und Gesetze weiter entwickeln müssen &#8211; leider zeigt bereits die Gegenwart und Vergangenheit, dass die Sicherheit sich nicht annähernd so schnell an die neuen Begebenheiten des Internets anpassen konnte und wohl auch nicht können wird. Ich hoffe nur, dass nicht genau dieses Problem uns früher oder später zu einem Verhängnis wird und noch größeren Schaden entsteht, als der bereits entstandene.</p>
<p>Trotz Allem blicke ich natürlich erwartungsvoll in die Zukunft und freue mich bereits jetzt über die neuen Technologien, die es vielleicht endlich möglich machen, mir die Informationen zu geben, die ich haben will &#8211; ohne Pornowerbung und blinkende Gif-Animationen.</p>
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		<title>Domains: Welche passt zu mir?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 21:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Webmaster kommt irgendwann die Frage auf: Welche Domain soll ich denn nur für mein Projekt verwenden? Egal ob Blog, Forum oder Shop: Ohne Domain findet auch kein Besucher die Seite. Doch wie findet man die perfekte Domain für sein Projekt, was sollte man beachten und sollte ich mir eine Domain kaufen, oder reicht auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Webmaster kommt irgendwann die Frage auf: Welche Domain soll ich denn nur für mein Projekt verwenden? Egal ob Blog, Forum oder Shop: Ohne Domain findet auch kein Besucher die Seite. Doch wie findet man die perfekte Domain für sein Projekt, was sollte man beachten und sollte ich mir eine Domain kaufen, oder reicht auch eine noch frei-registrierbare Domain?</strong></p>
<p>Am 15. März 1985 wurde die erste Domain registriert: symbolics.com. Im ersten Jahr wurden dabei nur etwa 100 Domains registriert von großen Unternehmen oder Universitäten. Gestern hat die Domain damit ihr 24-jähriges gefeiert und mit der Zeit an einigen neuen Freunden gefunden: Mittlerweile gibt es über 100 Millionen registrierte Domains. Diese teilen sich auf die unterschiedlichsten Top-Level-Domains auf. Dies sind 20 genereische TLDs (darunter .com, .net, .info oder auch .aero oder .pro) und 248 länderspezifische Endungen (darunter .de, .uk, .nl etc).</p>
<p>Am stärksten vertreten ist natürlich die Endung .com mit knapp 80 Millionen registrierten Domains, gefolgt von .cn mit knapp 13 Millionen und schon an dritter Stelle folgt .de mit rund 12,5 Millionen Domains.</p>
<p><strong>Was bedeutet dies bei der Domainsuche?</strong></p>
<p>Logisch ist: Umso mehr Domains unter einer Endung registriert sind, desto wahrscheinlicher sind die interessanten Keyword-Domains bereits registriert. Das heißt, wer eine gute .com Domain haben möchte, wird wohl länger suchen müssen, als bei einer .de Domain. Noch einfacher wird es, wenn man auf eine fast unbekannte Endung wie .pro oder .tc zurückgreift.</p>
<p><strong>Wie finde ich denn nun eine passende Domain für mich?<br />
</strong></p>
<p>Ich teile Domains gerne in 3 Gruppen auf. Hat man erst einmal die eigene Gruppe für sich gefunden, ist die Domainsuche um vieles einfacher:</p>
<ol>
<li><strong>Generische Domains:</strong> Generische Domains enthalten das Keyword direkt als Domainnamen. Beispiele wären zum Beispiel Buch.tld oder Spiele.tld. Generische Domains bringen damit einige Vorteile mit sich: Die Zahl der Type-Ins (Direkteingaben der Domain in den Browser) ist sehr hoch, das Keyword in der Domain schafft das Fundament für eine gute Suchmaschinen-Position und die Domain ist natürlich auch sehr leicht merkbar und vermarktbar. Leider haben generische Domains auch einen Nachteil: Der Preis. <em>(Übrigens: sex.com war, wie sollte es anders sein, die teuerste Domain überhaupt, mit einem stolzen Preis von 14 Millionen Dollar. Dicht gefolgt von porn.com für 9,5 Millionen Dollar &#8211; Sex sells)</em></li>
<li><strong>Keyword Domains:</strong><em> </em>Keyword Domains sind ähnlich wie generische Domains: Sie enthalten das wichtigste Keyword der Seite direkt im Namen. Hier jedoch ist das Keyword nur ein Teil der Domain, zum Beispiel Buch-Shop.tld oder Spiele-Portal.tld. Nachteil hier ist natürlich, dass die Type-Ins bei weitem nicht so hoch sind, wie bei dem generischen Bruder. Für Suchmaschinen jedoch ist der Unterschied relativ gering. Der große Vorteil ist hier natürlich der Preis, denn mit ein wenig Geschick lassen sich gute Kombinationen noch frei registrieren.</li>
<li><strong>Marken Domains:</strong> Marken Domains kennt wohl jeder: Google.de, Siemens.de etc etc. &#8211; Meist können diese Domains frei registriert werden und sobald die Marke bekannt ist, reicht diese Domain für ein Unternehmen völlig aus. Nachteil ist jedoch, dass Marken Domains bei Suchmaschinen keinen Vorteil bringen, ebenso entfallen die Type-Ins. Im Web 2.0 jedoch sind Marken Domains wie auch &#8220;Slogan Domains&#8221; (zum Beispiel wer-kennt-wen.de) sehr beliebt geworden, denn ist eine Marke erst einmal bekannt, prägt sich der Begriff meist besser ein, als eine generische Domain.</li>
</ol>
<p>Wer also einen begrenzen Geldbeutel hat, muss auf 1. schon einmal verzichten. Bleibt nur noch die Auswahl zwischen 2. und 3. &#8211; Ich kann nur sagen: Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Am günstigsten ist wohl Nummer 2, da für 3. ja normalerweise erst Geld für Marketing ausgegeben werden muss, trotzdem bleibt der Vorteil, dass sich Marken mitunter leicht einprägen lassen, bestehen, und ist nicht zu verachten.</p>
<p><strong>Welche Endung passt zu meiner Domain?</strong></p>
<p>Ihr solltet jetzt eine ungefähre Idee haben, wie der Name eurer Domain lauten könnte, allerdings muss dieser ja auch noch frei sein, es sei denn, man kann es sich leisten, die gewünschte Domain zu kaufen (vorrausgesetzt sie steht zum Verkauf).</p>
<p>Für ein Projekt auf deutsch empfiehlt es sich natürlich eine .de Domain zu wählen. Dies sollte auch eure erste Wahl sein bei einem deutschsprachigen Projekt &#8211; denn die passende .com Domain kann man bei Erfolg des Projekts immernoch dazu kaufen oder falls noch frei registrierbar direkt mit anmelden.</p>
<p><em>Doch was ist nun, wenn man den perfekten Namen gefunden hat, aber die .de und die .com Domain schon vergeben sind?</em></p>
<p>Ihr solltet nun erst einmal nachgucken, was ihr auf diesen Domains finden könnt. Sollte es sich nicht um eine generische Domain handeln, könnte es eine eingetragene Marke sein und damit ist die Domain, egal unter welcher Endung, schon einmal tabu &#8211; es sei denn, ihr könnt euch einen Rechtsstreit leisten. Auf <a href="https://dpinfo.dpma.de/protect/mar.html" target="_blank">dieser Seite</a> könnt ihr den Namen nach Markeneinträgen durchsuchen.</p>
<p>Sind diese Seiten nur Baustellenseiten und kein Markeneintrag vorhanden, könnt ihr jetzt eine der freien Domains auswählen. Einige Webmaster setzen nur auf bestimmte Endungen, was keinesfalls falsch ist, jedoch zeigen auch Webseiten unter exotischen Endungen, dass es möglich ist, mit diesen erfolgreich zu sein (Beispiel: schueler.cc).</p>
<p>Die meisten Endungen sind dabei selbsterklärend: .info für Informationen (wie auch dieser Blog), .net für Network, .org für eine Organisation und .mobi steht für Mobil. Solltet ihr eine Webseite mit Videos machen, könnte die Endung .tv passen. Für eine Radioseite dagegen empfiehlt sich natürlich .fm.</p>
<p><em>Eine komplette Liste aller Top-Level-Domains findet ihr <a href="http://www.iana.org/domains/root/db/" target="_blank">hier</a>.</em></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es gibt kein Patentrezept, wie man möglichst kostengünstig an die besten Domains kommt. Für jedes Projekt sind die Anforderungen sehr unterschiedlich und je nach Budget müssen bei der Domain oder bei der Domainendung Abzüge gemacht werden.</p>
<p>Aber es lohnt sich in jedem Fall, genau zu überlegen, welche Domain passend für das Projekt ist, denn das Design oder das Script der Seite zu ändern ist einfach, eine etablierte Domain auszutauschen dagegen nicht.</p>
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		<title>Community-Management in Online-Spielen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 20:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie jeder, der den Beruf ausübt oder sich darüber informiert, weiß, heißt Community-Management nicht gleich Community-Management. Die Aufgaben sind vielfältig und je nach Community sehr unterschiedlich. Bei Online-Spielen bedarf es selbstverständlich auch einen oder mehrere Community-Manager. Die Aufgaben reichen von News und Forenmoderation bis Eventplanung und Gewinnspiele. Ich möchte einen ganz speziellen Bereich ansprechen: Kontakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeder, der den Beruf ausübt oder sich darüber informiert, weiß, heißt Community-Management nicht gleich Community-Management. Die Aufgaben sind vielfältig und je nach Community sehr unterschiedlich. Bei Online-Spielen bedarf es selbstverständlich auch einen oder mehrere Community-Manager. Die Aufgaben reichen von News und Forenmoderation bis Eventplanung und Gewinnspiele.</p>
<p>Ich möchte einen ganz speziellen Bereich ansprechen: Kontakt zur Community innerhalb vom Spiel. Die sogenannten Game-Master sind normalerweise Support-Mitarbeiter, die auch im Spiel nur Support liefern. Events werden teilweise ebenfalls von Supportern oder von einem eigenen Event-Team durchgeführt. Doch sollte ein Community-Manager nicht immer dort sein, wo die Community ist? Und wo ist die Community in einem Online-Spiel präsenter, als im Spiel selbst?</p>
<p>Wenn sich ein Community-Manager also öffentlich erkenntlich im Spiel macht, bringt dies einige Risiken mit sich. So könnte er überhäuft werden von Fragen (Supportanfragen und teilweise auch spielbezogene), die er unmöglich alle mit Zufriedenheit beantworten kann. Oder aber, er beantwortet gar keine Fragen, wodurch er selbstverständlich den Unmut der Community auf sich zieht. Sollte er regelmäßig im Spiel sein und versuchen auf jeden User einzeln einzugehen, könnte er den Status als Authoritätsperson verlieren, wodurch von der Community viel mehr gefordert wird.</p>
<p>Besonders durch die Gefahr, seinen Status gegenüber der Community zu verlieren, findet man sehr selten nur noch Community-Manager im Spiel, doch genau dies könnte der Community auch das Gefühl vermitteln, dass sich überhaupt niemand um die User kümmert, da auch nicht jeder im Forum aktiv ist &#8211; wo man eher Community-Manager antreffen kann.</p>
<p>Trotzdessen sollte ein Community-Manager die Community im Spiel nicht übersehen, denn genau dort werden die meisten kritischen Themen direkt angesprochen, auch von Usern die im Forum nicht aktiv sind. Ob er sich als Community-Manager im Spiel erkennbar machen sollte, ist wiederum eine andere Frage, da die oben beschriebenen Risiken bestehen.</p>
<p>Ein Community-Manager sollte in Online-Spielen einen Status behalten, der zwar nicht abgehoben von der Community anzusiedeln ist, dessen Authorität trotzdessen gewahrt bleibt. Trotzdessen sollte, aus eigener Erfahrung, die Präsenz vom Spielebetreiber nicht gänzlich fehlen, da die Community im Spiel eigentlich diese ist, die man betreut &#8211; und nicht nur der kleine Teil, der sich anschließend im Forum darüber äußert.</p>
<p>Wie denkt ihr darüber, falls ihr selber (aktiver) Online-Spieler seid? Vermisst ihr teilweise die &#8220;Betreuung&#8221; im Spiel oder sollte sich eine Community selbst regulieren? Ich freue mich über interessante Diskussionen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Warum Twitter nützlich ist</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 21:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwa 50.000 Deutsche nutzen Twitter, doch wenn man gefragt wird: &#8220;Warum benutzt du eigentlich Twitter?&#8221; kommen meist nur halbe Antworten, Lösungsansätze oder auch gar nichts. Und jeder der Twitter benutzt, weiß auch warum: Es ist wirklich nicht einfach, den Nutzen von Twitter plausibel zu erklären. Mit diesem Blogartikel will ich allen helfen, die andere von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 50.000 Deutsche nutzen Twitter, doch wenn man gefragt wird: <em>&#8220;Warum benutzt du eigentlich Twitter?</em>&#8221; kommen meist nur halbe Antworten, Lösungsansätze oder auch gar nichts. Und jeder der Twitter benutzt, weiß auch warum: Es ist wirklich nicht einfach, den Nutzen von Twitter plausibel zu erklären.</p>
<p>Mit diesem Blogartikel will ich allen helfen, die andere von Twitter überzeugen wollen und werde deshalb einige Beispiele bringen, was man alles mit Twitter machen kann.</p>
<h1>Der Nutzen von Twitter</h1>
<ol>
<li>Mit Twitter bist du immer Up2Date: Folge deinen Freunden und du weißt über jede Party bescheid. Verabrede dich mit ihnen direkt über Twitter oder erfahre von ihren Problemen im Alltag.</li>
<li>Folge Usern die Twitter als Feed benutzen: Was kommt heute Abend bei <a href="http://twitter.com/ProSiebenTV" target="_blank">Pro Sieben</a> oder <a href="http://twitter.com/echtkabeleins" target="_blank">Kabel 1</a>? Was gibt es ingesamt <a href="http://twitter.com/toptv" target="_blank">sehenswertes im TV</a>? Interessiert du dich für Politik? Dann folge doch den <a href="http://twitter.com/die_gruenen" target="_blank">Grünen</a>, <a href="http://twitter.com/HaraldFI" target="_blank">Harald Fischer</a> direkt oder aber ganz anderen <a href="http://mit140zeichen.de/deutsche-politiker-und-parteien-auf-twitter-114" target="_blank">Parteien und Politiker</a>.</li>
<li>Erlebe <a href="http://www.twitkrit.de/2008/11/13/die-magnum-tweets/" target="_blank">interessante Geschichten</a> aus der ersten Reihe &#8211; im Gegensatz zu Blogartikeln kann hier mitten in der Geschichte live mit dem &#8220;Erlebenden&#8221; Kontakt aufgenommen werden.</li>
<li>Bekomme <a href="http://www.twitkrit.de/2008/10/20/tweetheater/" target="_blank">Hilfe in allen Lebenslagen</a>. Gut, dieser Fall ist vermutlich ein einmaliger Zufall, aber besonders bei kurzen Fragen, die einen gerade beschäftigen, kann man hier schnelle Hilfe bekommen, ohne seine komplette Messenger-Kontaktliste durchfragen zu müssen.</li>
<li>Wenn du geschäftlich bei Twitter unterwegs bist, kannst du einfach neue Geschäftskontakte finden und dich direkt mit ihnen austauschen. Und nicht nur das: Über die Suche wirst du auch selbst gefunden, ohne etwas dafür tun zu müssen. So konnte ich bereits eine Kooperation für eine meiner Seiten finden, ohne auch nur etwas dafür tun zu müssen.</li>
<li>Sei bei <a href="http://www.twitkrit.de/2008/12/12/aeoeae-schuetzen-es-ist-nie-zu-frueh-fuer-twitter/" target="_blank">wichtigen Ereignissen</a> immer mit dabei.</li>
<li>Sei einfach immer auf dem <a href="http://search.twitter.com/" target="_blank">Laufenden</a> &#8211; und zwar nicht nur auf dem Stand von Heute, sondern auf dem Stand von <em>Jetzt</em>!</li>
<li>Habe einfach <a href="http://www.twitkrit.de/2008/12/22/die-sache-mit-den-fragen-und-den-antworten/" target="_blank">Spaß</a>!</li>
</ol>
<h1>Helft mit</h1>
<p>Dies sind die Gründe, die mir spontan eingefallen sind. Ihr habt jedoch sicherlich eigene und andere Erfahrungen mit Twitter gemacht. Helft mit: Lasst uns eine Liste erschaffen, die jeden Twitter-Verweigerer überzeugt. Schreibt einfach einen Kommentar mit euren Gründen, warum Twitter kein sinnloses Spielzeug, sondern ein sinnvoller Web2.0-Service ist!</p>
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		</item>
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		<title>Meme: Kettenbriefe im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 15:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
				<category><![CDATA[02 • Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[backflick]]></category>
		<category><![CDATA[backgame]]></category>
		<category><![CDATA[hashtag]]></category>
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		<category><![CDATA[mem]]></category>
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		<category><![CDATA[toplügen]]></category>
		<category><![CDATA[virales marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Kettenbriefe haben im Web weitesgehend ausgesorgt, denn wer verschickt heute noch sinnlose Nachrichten wie &#8220;Du wirst in 7 Tagen deine große Liebe treffen, wenn du diese Nachricht an 7 Personen weiterleitest&#8221;. Dass die Lücke, die die fehlenden Kettenbriefe hinterlassen, geschlossen werden musste, war sicherlich jedem klar &#8211; auch wenn vermutlich jeder darauf verzichten kann. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kettenbriefe haben im Web weitesgehend ausgesorgt, denn wer verschickt heute noch sinnlose Nachrichten wie &#8220;Du wirst in 7 Tagen deine große Liebe treffen, wenn du diese Nachricht an 7 Personen weiterleitest&#8221;. Dass die Lücke, die die fehlenden Kettenbriefe hinterlassen, geschlossen werden musste, war sicherlich jedem klar &#8211; auch wenn vermutlich jeder darauf verzichten kann.</p>
<p>Die Kettenbriefe wurden jedoch, bevor sie von Memen (oder Memes?) ersetzt wurden, als virales Marketing gerne genutzt. Virales Marketing, für diejenigen, die es nicht kennen, ist eine Werbebotschaft, die die Empfänger der Nachricht automatisch dazu veranlasst, diese an Freunde weiterzuschicken. Zum Beispiel weil in der Nachricht ein Link enthalten ist, der auf ein lustiges Video oder eine interessante News verlinkt, die so obskrus und unglaublich ist, dass man diese mit allen seinen Freunden oder Bekannten teilen möchte.</p>
<p>Diese Kettenbriefe bekamen ihren Hype, als die Webmessenger wie ICQ oder MSN soweit etabliert waren, dass damit eine große Masse an Menschen angesprochen werden konnte. Mittlerweile finden sich virale Marketing Kampagnen natürlich auch in Social Networks wieder.</p>
<p>Seit einiger Zeit wandern diese Kettenbriefe, nun &#8220;Mem&#8221;s (deutsch) oder &#8220;Meme&#8221;s (englisch) genannt, durch die Microblogging-Dienste wie Twitter zum Beispiel. Der Grundgedanke hat sich hierbei jedoch geändert: Es geht nicht mehr darum, mit einer festgelegten Nachricht möglichst viele Menschen zu erreichen, sondern nur ein Thema vorzugeben und dann möglichst viele Meinungen oder Ideen zu dem Thema zu erhalten.</p>
<h1>So funktioniert ein Meme</h1>
<p>Ein Twitter-User denkt sich ein Thema aus. Nehmen wir einfach das aktuelleste Meme, wodurch ich auch die Idee zu dem Blogartikel kam: <strong>Backflicks und Backgames</strong>. Ein Backflick ist ein Film, bei dem man die Geschichte rückwärts erzählt. Ein Backgame gilt das Gleiche nur für Games (PC- &amp; Konsolenspiele).</p>
<p>Nun beginnt dieser Starter eines Meme&#8217;s und schickt verschiedene Nachrichten zu dem Thema heraus. Hier ein Beispiel für einen Backflick:</p>
<p style="padding-left: 30px"><em><span class="msgtxt de"><a href="http://twitter.com/Friedenspanzer" target="_blank">@Friedenspanzer</a> #<a href="http://www.hashtags.org/tag/backgames" target="_blank">Backgames</a> Zurück in die Zukunft: Dr. Brown stirbt, weil er vergessen hat seine kugelsichere Weste anzuziehen.</span></em></p>
<p>Um diese Nachricht für das Meme zu kennzeichnen, wird ein sogenanntes Hashtag verwendet: Ein Wort wird mit einer Raute versehen und fungiert damit quasi als Suchwort (Keyword). Das heißt, man setzt an den Anfang der Nachricht in diesem Fall #backflick oder #backgames. Mitmacher dieser Aktion können dann zum Beispiel auf der Twitter-Seite <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23backflick" target="_blank">nach diesem Hashtag suchen</a> und finden dann alle Nachrichten, die zu diesem Thema geschrieben wurden.</p>
<p>Da die Nachrichten immer an alle Follower (also diejenigen, die deine Twitter-Nachrichten abonniert haben) gehen, fragen sich irgendwann die ersten: Was hat es mit #backflick zu tun? Nach der Erklärung kann dann der Fragende entscheiden, ob er mitmachen möchte oder nicht. Umso mehr mitmachen, desto mehr erreicht es auch (Prinzip von Kettenbriefen, viralem Marketing&#8230;).</p>
<p>Der Vorteil von Meme&#8217;s ist die Verteilung: Es ist nicht mehr notwendig, die Nachrichten an seine Freunde zu verschicken, da alle Follower die Nachrichten sowieso bekommen. Der Nachteil ist jedoch auch hierbei: Wer Meme&#8217;s nicht mag, wird wohl einige Twitter-Kontakte löschen müssen, denn die Meme&#8217;s breiten sich rasant aus und irgendwann zwitschert bei jedem ein #backflick oder ein #backgames ein.</p>
<p>Meiner Meinung nach sind die Meme&#8217;s genauso sinnvoll wie Kettenbriefe, machen jedoch mehr Spaß, da die eigene Kreativität gefragt ist. Und ja, auch ich mache bei Meme&#8217;s gerne mit wenn das Thema sinnvoll ist, wer mir also &#8220;folgen&#8221; möchte, sollte sich vorher darauf gefasst machen.</p>
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		<title>Dezentrales Community-Management</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 17:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Ahlers</dc:creator>
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		<category><![CDATA[03 • Community Management]]></category>
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		<description><![CDATA[Community-Management wird bei vielen Firmen immer größer geschrieben, trotzdessen sind die Aufgaben eines Community-Managers noch nicht klar verteilt. Generell fungiert er jedoch als Bindeglied zwischen Community und Anbieter und vertritt die Interessen beidermaßen. Doch wie sieht es aus mit einem dezentralen Community-Management? Ich meine damit Community-Management, welches ausserhalb der vom Betreiber angebotenen Plattform stattfindet, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Community-Management wird bei vielen Firmen immer größer geschrieben, trotzdessen sind die Aufgaben eines Community-Managers noch nicht klar verteilt. Generell fungiert er jedoch als Bindeglied zwischen Community und Anbieter und vertritt die Interessen beidermaßen.</p>
<p>Doch wie sieht es aus mit einem <strong>dezentralen Community-Management?</strong></p>
<p>Ich meine damit Community-Management, welches ausserhalb der vom Betreiber angebotenen Plattform stattfindet, denn ein Community-Manager muss der Community helfen &#8211; und dies theoretisch auch Plattformübergreifend.</p>
<p>So könnte es in Zukunft zum Job eines Community-Managers gehören, sich auf Social Networks wie StudiVZ, SchülerVZ oder Facebook anzumelden und den Gruppen zu den Produkten beizutreten. Bei MMORPGs beispielsweise müsste ein Community-Manager auch auf den Fanseiten, Wiki&#8217;s und allgemeinen Gamesportalen vertreten sein.</p>
<p>Die Frage ist, ob solch ein dezentrales Community-Management ganz offiziell überhaupt Sinn macht. Die offizielle Community sollten eigentlich alle Nutzer eines Produktes kennen, wodurch auch der größte Teil der Community erreicht wird. Wenn nun der Community-Manager auf Plattformen anderer Betreiber die kleinen Community-Gruppen ebenfalls erreichen möchte, bedarf es nicht nur viel Zeit, sondern auch der Nutzen daraus könnte gering sein, denn wieviele Nutzer sind auf inoffiziellen Portalen aktiv, nicht jedoch auf der offiziellen Community?</p>
<p>Trotzdessen sollte meiner Meinung nach der Community-Manager einen weiten Blick auch ausserhalb der eigenen Community haben, um mögliche Belange schnellstmöglich festzustellen. Denn teilweise sind inoffizielle Gruppierungen der Community aktiver, als in der offiziellen Community, da bei dieser oft strengere Regeln beachtet werden müssen oder die Angst vor Sperrung des Accounts auf der offiziellen Community zu groß ist, um sich über Probleme oder Fehler zu beschweren.</p>
<p>Was haltet ihr von dezentralem Community-Management und wendet ihr es selbst an oder würdet ihr es anwenden, wenn ihr als Community-Manager arbeiten würdet?</p>
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