BVCM definiert “Community Management”

Dass ein Community Manager benötigt wird merken immer mehr Unternehmen. Was dieser dann genau tun soll, wissen die Meisten nicht und die Anforderungen an den Community Manager variieren stark. Diesem Problem hat sich der BVCM (Bundesverband für Community Management e.V.) angenommen und nun eine Definition für das Community Management herausgebracht.

Der Community Manager an sich existiert bereits länger als das Internet selbst, der Begriff hat sich allerdings erst in den letzten Jahren gefestigt und findet nun immer mehr Verwendung in Stellenausschreibungen und allgemein im Web. Dies ist auch eines der Hauptziele des BVCM:

Der Bundesverband Community Management e.V. (BVCM) wurde 2008 gegründet und verfolgt den Zweck, das Thema Community Management und die Berufsgruppe der Online Community Manager sowie deren Interessen wirkungsvoll in der Öffentlichkeit zu vertreten. Der BVCM hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, das Berufsbild „Community Manager“ weiter zu professionalisieren und eine entsprechende Wahrnehmung in der Wirtschaft für den Berufszweig zu schaffen.

Zur Verbesserung der Kommunikation und um das Berufsbild des Community Managers eindeutiger festzulegen, hat der BVCM nun folgende Definition des Community Managements veröffentlicht:

„Community Management ist die Bezeichnung für alle Methoden und Tätigkeiten rund um Konzeption, Aufbau, Leitung, Betrieb, Betreuung und Optimierung von virtuellen Gemeinschaften sowie deren Entsprechung außerhalb des virtuellen Raumes. Unterschieden wird dabei zwischen operativen, den direkten Kontakt mit den  Mitgliedern betreffenden, und strategischen, den übergeordneten Rahmen betreffenden, Aufgaben und Fragestellungen.“

Ich kann mich dieser Definition nur anschließen und hoffe, dass in Zukunft stärker differenziert wird zwischen Kundensupport, Content Management und dem eigentlichen Community Manager.

1 Kommentar

  1. Frank Mißbach

    Interessante Entwicklung. Ich würde dem noch anfügen, dass es eine Wandlung verschiedener Berufsgruppen durch die Online-Medien gibt. So rücken verschiedene Qualitäten, die bisher eher unberücksichtigt blieben, stärker in den Fordergrund. Beispielsweise war der Kundensupport ja für die Kundenanfragen und Reklamationen der Kunden da; bei einer Online-Community muss erst der Ort gesucht werden, wo sich die Kunden untereinander über das Unternehmen verständigen; dann Kontakt zu dieser Community aufnehmen sowie eher als Mitglied denn als Manager in diesen Gruppen für ein positiveres unternehmensbild mit zu wirken.

    Beste Grüße

    Frank Mißbach

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